Samstag, 20. Oktober 2007

BlogCampSwitzerland: Getting Blogs Done

Jochen Lillich berichtet in Session 2, wie er seine Blogging-Aktivitäten auf vier verschiedenen Blogs (1, 2, 3, 4) neben seinem Beruf und seinem sozialen Leben bei World of Warcraft (damit hat er die Lacher auf seiner Seite) organisiert.

Zitat: Blogger werden ist nicht schwer -- Blogger sein dagegen sehr.

Sein Vortrag basiert auf der Methodik Getting Things Done von David Allen.

Für Jochen heisst Bloggen die Fähigkeit zum Schreiben zu haben, dazu Ideen zu generieren, Zeit zu haben und sich diese zu nehmen um alles umzusetzen.

Getting Things Done (GTD) beschreibt grundsätzlich einen Kreislauf, wie man sich organisieren sollte:
- sammeln (was ist zu tun)
- sichten (alles kleiner 2 Minuten gleich erledigen)
- organisieren (in eine Reihenfolge bringen)
- erledigen (abarbeiten)
- aufräumen ('Leichen' beseitigen)

Für seine Methodik von Getting Blogs Done (GBD) geht er folgendermassen vor:
- sammeln (Ideen, Links)
- organisieren (vorbereiten und ggf. recherchieren)
- schreiben

Ich denke jeder Blogger, der häufiger als einmal pro Woche bloggt hat dieses Vorgehen mittlerweile auf irgend eine Art und Weise verinnerlicht, vor allem wenn die Quellen die eigenen Gedanken und ein Feedreader mit über 100 Feed-Abos sind.

Leider bekomme ich keine Antwort auf meine Frage, wie man den Funnel (sammeln, organisieren, schreiben) besser und schneller in den Griff bekommt.

Hier noch das ausführliche Video des Vortrags, separat produziert.



(47º39'13" N 9º10'30" E)

Kommentare:

nchenga hat gesagt…

auch ich fand die tipps etwas dürftig.

Sammeln tut ja jeder...

eLd0raDo hat gesagt…

ja, so sehe ich das auch. waren nur basics, ein wenig mehr tiefe haette ich mir gewuenscht!

dani hat gesagt…

Naja. Find ich gut, aber... Projektmanagement Basics in eifache Wörter verpackt...

eLd0raDo hat gesagt…

@dani:
um ehrlich zu sein sehe ich GTD auch als nichts anderes als persoenliches projektmanagement... modern verpackt und ziemlich gehyped!

Jochen Lillich hat gesagt…

Zu den bisherigen Kommentaren:

Den Spagat zwischen Basics und tiefgehenden Betrachtungen hinzubekommen ist immer schwer. Wenn ihr wollt, dann lasst uns das Thema zentral auf Selbstadministration weiterführen!

Zum Beispiel würde ich gern nochmal auf Markus' Frage eingehen, da ich sie offenbar nicht befriedigend beantworten konnte. Stellst du sie auf Selbstadministration bitte nochmal ausführlicher, damit ich sie besser verstehe?

Das Video ist nicht über den Vortrag vom BlogCamp, sondern über GTD allgemein.

Was das betrifft: Ein Hype spricht ja nicht gegen eine Sache -- erst ihr Scheitern tut das. Und bisher sehe ich dafür keine Anzeichen.

Herzlichen Gruß, Jochen.

eLd0raDo hat gesagt…

hi jochen
mit dem wort hype wollte ich nicht negativ wirken... gehyped ist fuer mich etwas das viel buzz verursacht.

frage kommt gerne gleich bei selbstadministration, wobei ich mich auch hier ueber eine weiterfuehrende diskussion freuen wuerde.

Jochen L hat gesagt…

"Persönliches Projektmanagement" trifft GTD gut -- schließlich hat "The Dave" auch genau dieses Wort gewählt, um "Aktionsfolgen" zu bezeichnen.

Jemand, der mit dem Begriff "Projektmanagement" etwas anfangen kann, wird diesen Vergleich auch sofort verstehen.

Wenn ich aber sehe, wie in Unternehmen professionelle und teure Projekte in den Sand gesetzt werden, dann sind offensichtlich die Theorie und die Praxis weit voneinander entfernt.

Dann stellt sich doch die Frage, ob das im persönlichen Leben anders ist. Ich weiß sehr gut, wie "Zeitmanagement" funktionieren sollte -- dennoch klappte es zu oft nicht.

GTD bietet mir ein klares Modell, wie ich meine Aufgaben im Griff behalten kann und entlastet mich von zusätzlichem Aufwand wie der Verwaltung von Prioritäten für Aufgaben, deren Wichtigkeit und Dringlichkeit sich ohnehin dauernd ändert.

Ich bin mit GTD deutlich entspannter. Das ist das größte Lob, das ich einem Selbstadministrations-Konzept geben kann.

eLd0raDo hat gesagt…

alles richtig was du sagst... musst mir aber noch einen zusammenhang erklaeren:

- naemlich wie man anhand von einer gegebenen zeit die gewuenschten aufgaben done bekommt

projekte scheitern ja nicht nur am faktor zeit. es ist immer ein dreieck aus zeit, qualitaet und umfang, und davon gehen immer nur zwei auf einmal.

beziehe ich das auf's bloggen kann ich an meiner gegebenen zeit nicht viel aendern. also muss ich zwischen qualitaet und umfang entscheiden.

entweder viele kurze posts (dann sind wir bei robert basic) oder wenige lange posts, dann kommt aber die menge zu kurz.

tipps wie man das in den griff bekommt? tools? vorgehensweise?